Der Fallstrick der Musterfeststellungsklage

Wie ein Missverständnis den Betroffenen teuer zu stehen kommt

Mit der Musterfeststellungsklage hat man eine kostenlose Möglichkeit Schadensersatz zu bekommen, denken viele Geschädigte im VW-Dieselskandal. Eine simple Eintragung und die Schadensersatzzahlung ist garantiert. Doch dem ist nicht so.

Mit der Musterfeststellungsklage hat man eine kostenlose Möglichkeit Schadensersatz zu bekommen, denken viele Geschädigte im VW-Dieselskandal. Eine simple Eintragung und die Schadensersatzzahlung ist garantiert. Doch dem ist nicht so.

Die geringe Wahrscheinlichkeit, dass dies überhaupt eintritt, haben wir in unserem letzten Post zur MFK schon ausführlich behandelt. Doch auch wenn das Musterverfahren zu Gunsten der Verbraucher entschieden werden sollte, ist das Ende des Rechtsstreits noch nicht erreicht.

Rechtsanwalt Philipp J. Caba, Projektleiter im Team Diesel bei Gansel Rechtsanwälte klärt auf, dass die Musterfeststellungsklage lediglich entscheidet, „ob ein grundsätzlicher Schadensersatzanspruch besteht“. Aber was genau jedem einzelnen Kläger zusteht, ist noch vollkommen unklar.

Der nächste Schritt ist also zwangsläufig eine Einzelklage. Verzichtet man auf diese, sieht der Betroffene keinen Cent. Aber nach Abschluss der Musterklage ist jeder Eingeschriebene auf sich allein gestellt und das kostenlose Verfahren endet.

Eine Einzelklage ist also unvermeidlich.

Mit der Musterklage würde man also nur einen verhängnisvollen Aufschub unterstützen. Deshalb raten viele Experten sich schnellstens aus der Musterfeststellungsklage ausschreiben zu lassen und eine Einzelklage anzustreben.

„Jeder Geschädigte, der in der Musterfeststellungsklage hängt, sollte jetzt für sich prüfen, ob ein Wechsel in eine Einzelklage für ihn in Frage kommt. Die Angebote mit kostenrisikofreien Einzelklagen versprechen eine wesentlich kürzere Verfahrensdauer und lukrativere Ergebnisse“, rät Dr. Timo Gansel, Rechtsanwalt und Autor des Ratgebers „Erste Hilfe zur Musterfeststellungsklage“.

Aber vor allem Betroffene ohne Rechtsschutzversicherung fürchten ein hohes Kostenrisiko, wenn Sie eine individuelle Klage erheben.

Doch wir bieten Ihnen auf unserer Seite www.musterfeststellungsklage.de eine kostenrisikofreie Möglichkeit Ihr Recht durchzusetzen.

Unser Erfolgskostenrechner berechnet Ihnen mit nur wenigen Eingaben Ihren voraussichtlichen Klageerlös und die eventuell anfallenden Kosten ganz transparent. Mit einem Schieberegler entscheiden Sie selbst, ob, oder wie viel des Kostenrisikos Sie tragen möchten. So kann das Prozessrisiko bis zu 100 Prozent minimiert werden. Den Rest übernimmt unser Prozesskostenfinanzierer.

Auch kann die Form Ihrer Forderung nach Schadensersatz von Ihnen bestimmt werden.

Sie hängen trotz allem an Ihrem Auto und möchten es nicht hergeben?
Dann fordern wir eine einmalige Entschädigungszahlung von bis zu 20 % des Kaufpreises für Sie. Und um Dieselfahrverbote zu umgehen, fordern wir noch eine Nachrüstung der verbauten Hardware.

Sind Sie aber bereit Ihr Fahrzeug abzugeben, kann der gesamte Kaufpreis, zuzüglich Zinsen und abzüglich eines Nutzungsbetrags der gefahrenen Kilometer, zurückverlangt werden.

So kann jeder Betroffene sein Recht fordern und eine passende Entschädigung erhalten.

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